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05.04.2018

Was passiert bei der Härteprüfung?

Die Härteprüfung oder auch Härtemessung, welche als ein Teil der Qualitätssicherung zu betrachten ist, zeigt im Allgemeinen die Härte und die Widerstandskraft einer Oberfläche auf.

Die Härteprüfung oder auch Härtemessung, welche als ein Teil der Qualitätssicherung zu betrachten ist, zeigt im Allgemeinen die Härte und die Widerstandskraft einer Oberfläche auf. Hierbei kann die Härteprüfung, welche im Jahre 1900 von wurde von dem schwedischen Ingenieur Johan August Brinell entwickelt wurde, in statische und dynamische Prüfverfahren eingeteilt werden. Bei der Prüfung wird ein Gegenstand, meist eine Hartmetallkugel, mit einer festgelegten Prüfkraft F auf ein Probestück gedrückt, wobei ein Eindruck mit dem Durchmesser d entsteht. Anschließend wird die Eindrucktiefe aus dem Durchmesser berechnet und der Quotient aus der Prüfkraft und der Eindrucktiefe gebildet, wobei das Ergebnis dieser Berechnung die Härte der Oberfläche darstellt. Die Härte selbst wird in Form der Symbole HBW angegeben. Bei der Angabe der Härte eines Werkstückes und seiner Oberfläche kann im Allgemeinen zwischen der sogenannten Ultramikrohärte, der Mikrohärte, der Kleinlasthärte und der Makrohärte unterschieden werden. Wie bereits oben genannt werden auch verschiedene Prüfverfahren angewandt, wobei die sogenannte statische Krafteinwirkung zu dem klassischen Brinell-Verfahren gezählt wird. Die dynamische Krafteinwirkung hingegen zeigt sich in der Schlaghärte (dynamisch-plastisch) und in der Rücksprunghärte, welche als eine dynamisch-elastische Härteeigenschaft bezeichnet werden kann.

 

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